Die ersten drei Runden in der Kreisliga Ost

Hier die auch im Viechtacher Bayerwaldboten veröffentlichten Berichte plus einigen Fotos aus der dritten Runde

Knappe Niederlage gegen Schaibing – Viechtacher Schachklub verliert Heimspiel

Gegen die dritte Mannschaft des DJK Schaibing ging auch das erste Heimspiel dieser Saison knapp mit 2,5: 3,5 verloren. Der Schaibinger Schachklub ist ein gutes und nachahmenswertes Beispiel für erfolgreiche Jugendarbeit. So traten 3 Jugendspieler an den Brettern 4 bis 6 gegen die Viechtacher an. Zur selben Zeit spielten in der zweiten Schaibinger Mannschaft sogar vier Jugendliche.

Am ersten Brett traf Erhard Bauernfeind auf einen sehr starken Gegner. Dennoch konnte er die Partie lange offen halten. Im Eifer des Gefechts übersah er dann allerdings ein einzügiges Matt. An Brett 2 remisierte Heinrich Lerch gegen den nominell ebenfalls deutlich stärkeren Lothar Leyerseder in einer aufregenden Partie. Sie endete mit einem Dauerschach durch den Gegner. Am dritten Brett konnte Gerhard Mandl den ersten Viechtacher Sieg landen, der sehr fein herausgespielt war. Mit den schwarzen Steinen kam er schließlich zu einem nicht mehr parierbaren Angriff auf der b-Linie, so dass seinem Gegner nur die Aufgabe blieb. Am vierten Brett kam Daniel Dolesik bereits zu seinem dritten Sieg im dritten Spiel. Er ist damit unangefochten Viechtachs Topscorer. Die Partie war allerdings nicht für schwache Nerven, da sein König vom Gegner ins Freie gezerrt und über das halbe Brett gejagt wurde. Mit Geschick meisterte er diese Phase, um sich danach am gegnerischen König zu rächen, den er mit Dame und Turm auf der g-Linie kurzerhand matt setzte. An den beiden letzten Brettern mussten Reinhard Kuda und Rudi Lummer sich gegen gute Schaibinger Jugendspieler geschlagen geben. Reinhard Kuda verlor bereits in der Eröffnung einen Bauern und die Qualität gegen einen Gegner, der ihm keine Entfaltungsmöglichkeit ließ, so dass er nach 36 Zügen aufgeben musste. Auch Rudolf Lummer tat sich in seinem ersten Punktspiel für Viechtach schwer, kämpfte aber bravourös bis zum blanken König.

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Die Viechtacher Schachfreunde verlieren gegen Sonnen mit 2:4

Das Auswärtsspiel der Mannschaft des Viechtacher Schachklubs in Sonnen stand unter keinem guten Stern. Aufgrund vieler Absagen konnte Mannschaftsführer Gerhard Mandl nur vier Mann aufbieten. Zwei Partien, Brett eins und Brett drei, gingen daher kampflos verloren. Diese Bürde erweis sich als zu schwer für die Rumpfmannschaft. An Brett sechs konnte Daniel Dolesik den Rückstand zwar verkürzen. Er nahm mit einer schönen Kombination seinem Gegner die Dame ab und gewann dann sehr sicher. An Brett fünf ‚vergeigte‘ Gerhard Mandl eine aussichtsreiche Stellung zum Remis, weil er ein Dauerschach seines Gegners übersah. Heinrich Lerch verlor im Mittelspiel einen Bauern. Diesen geringen Vorteil konnte sein Gegner nach langem Kampf zu einem Sieg ummünzen. Erhard Bauernfeind am zweiten Brett kam in einer verschachtelten Stellung leider nicht über ein Remis hinaus.

Am Samstag, den 14. November ab 14 Uhr steigt das erste Heimspiel dieser Saison gegen die dritte Mannschaft des DJK Schaibing im Gasthof Kreuzberg. Vielleicht gelingt dann der erste Sieg. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Ein missglückter Saisonauftakt – Viechtacher Schachspieler verlieren 2:4

In dieser Saison stellt der Viechtacher Schachklub neben der Spielgemeinschaft mit dem SC Bayerwald Regen noch eine eigene Mannschaft, die zum Saisonauftakt am vergangenen Samstag in der Kreisliga Ost die Spielgemeinschaft Haselbach/ Castra Passau 2 zu Gast hatte. Es wurde an sechs Brettern gespielt. Dabei konnten die Viechtacher Schachfreunde nur 2 Siege erzielen und mussten sich in den restlichen vier Partien trotz starker Gegenwehr geschlagen geben. Am ersten Brett errang Korbinian Liebl gegen Philip Weber einen sicheren Sieg, den er jedoch erst im Endspiel perfekt machen konnte. Am sechsten Brett konnte Daniel Dolesik ebenfalls einen ganzen Punkt gegen Martin Kreuzer einfahren. Er gewann im Mittelspiel eine Figur und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Heinrich Lerch, der am zweiten Brett gegen Ralf Kleinschmidt die weißen Steine führte, verlor dagegen im Mittelspiel einen Bauern und konnte diesen Nachteil trotz zähem Ringen im Endspiel nicht mehr wett machen. Gerhard Mandl am dritten Brett büßte in aussichtsreicher Stellung durch einen Blackout die Dame ein und musste danach ziemlich rasch die Segel streichen. Eberhard Meisburger am vierten Brett übersah im 20. Zug eine Fesselung, verlor dadurch eine Figur und musste nach 32 Zügen seinem Gegner Andreas Ascher die Hand zur Aufgabe reichen. Ein ähnliches Missgeschick ereilte Helmut Mühlbauer am fünften Brett, was die Auftaktniederlage gegen die etwas favorisierten Gäste besiegelte.

Bereits in vierzehn Tagen geht es in der zweiten Runde zum Auswärtsspiel nach Sonnen. Das ist wieder eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der schon etwas Zählbares mitgenommen werden sollte.

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